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05.09.2010

Albrecht-Dürer-Schule - Presseberichte



Von wegen Flaute - Projekttage

Veröffentlicht von L. Priemer am 14.07.2010

Von wegen Flaute - Projekttage an der ADS

Bericht der Heilbronner Stimme vom 14.7.2010

 

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Von wegen Flaute

Von Stefanie Sapara

Von wegen Flaute
Im Unterricht ging es um Oberflächenspannung, bei der Projektwoche an der Albrecht-Dürer-Schule testen die Schüler die Praxis und machen Seifenblasen.

Heilbronn - Sägen im Pausenhof, Flaggenmalen im Klassenzimmer, Experimentieren im Physiksaal, emsiges Treiben im Schulhaus − die Plakate für das Volleyballturnier müssen noch aufgehängt werden: Vor den Sommerferien ist in den Schulen nichts mehr los? Von wegen. In der Albrecht-Dürer-Grund- und Hauptschule in Neckargartach steht eine Projektwoche auf dem Programm. "Die Kinder arbeiten in Gruppen und beschäftigen sich mit verschiedenen Ländern", erklärt Schulleiterin Tanja Wiedmann. Alle fiebern auf das große internationale Schulfest am Freitag hin − dort werden die Projekte präsentiert. "Wir wollen Gemeinsamkeit demonstrieren und auch unsere internationalen Eltern mit einbeziehen", sagt Tanja Wiedmann. Die bringen nationaltypische Gerichte mit, "wir haben unheimlich viele Zusagen bekommen", freut sich die Rektorin.

Angepasst

Hitzefrei ist in dieser Woche kein Thema. "Das haben wir mit den Projekten elegant umgangen", schmunzelt sie. Stattdessen ist ein Arbeiten angesagt, das der Sommerwärme angepasst ist. Im Schulhof machen Melis Akbulut und ihre Mitschüler aus der siebten Klasse riesige Seifenblasen. "Das ist angewandte Physik", sagt Lehrer Alfred Marx. Im Unterricht haben die Schüler über Oberflächenspannung gesprochen, jetzt wird unter freiem Himmel experimentiert. Wie groß werden die Blasen, und vor allem: Welche Seifenmischung ist die beste? Beim Schulfest dürfen alle Mitschüler die Seifenblasenstation testen und Fragen dazu beantworten. Ob sie für die Urkunden auch einen Schulstempel bekommen, wollen die Schüler von ihrer Rektorin wissen. "Na klar", sagt die lachend. Unterdessen malen die Viertklässler Flaggen aus. "Die aus Zypern kannte ich noch nicht", erklärt Janis (10). Und dass Bern die Hauptstadt der Schweiz ist, weiß er jetzt auch.

Viel Abwechslung gibt es zum Schuljahresende auch an der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Zwar steht praktisches Arbeiten an der gewerblichen Schule das ganze Jahr im Vordergrund, dennoch sind Schulleiterin Ursula Steudle gemeinsame Ausflüge und Projekte wichtig. Erst vergangene Woche gab es Aufführungen der Theater-AG − "Wahre Freundschaft" war das Thema. Einige Schüler des Berufskollegs sind segeln gegangen, andere waren auf der Heilbronner Hütte. "Bei solchen Unternehmungen werden einfach noch ganz andere Fähigkeiten geschult", sagt Ursula Steudle. "Es ist immer gut, etwas mit Kopf, Hand und Herz zu machen."

Sporttag

Volker Dörfler, Schulleiter der Heilbronner Mörike-Realschule, legt Wert darauf, dass Projekte unter dem Jahr stattfinden. "Um eben nicht den Eindruck zu erwecken, man mache das nur deshalb am Ende, weil da eh nichts mehr läuft." Vor allem Personal- und Sozialkompetenz, die beide im Bildungsplan verankert sind, könne man so vermitteln. "Das geht nicht im Klassenzimmer, dafür muss man raus", ist er überzeugt. Trotzdem ist auch bei den Mörike-Schülern neben normalem Unterricht derzeit alternatives Programm geboten: Zum Beispiel nächste Woche, dann ist Sporttag.

Von wegen Flaute
Jetzt kennt er alle europäischen Flaggen: Janis (10) zeigt die Projektmappe.
Von wegen Flaute
Die Fünftklässler brüten konzentriert über der Europakarte.Fotos: Brian Bailey


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