UNSER SCHULPROFIL

GANZTAGESSCHULE
BERUFSORIENTIERUNGS-PROFIL

Individuelle Berufswegeplanung 
durch Intensivkooperationen mit Firmen und außerschulischen Partnern

Berufswahlcurriculum / Kooperationspartner

GESUNDHEITSPROFIL

Ernährung & Sport

Schülerfirmen,
Sport-AGs und eigener Schulgarten

SCHULGESCHICHTE

Schule in Neckargartach, von 1938 bis heute (2003)

Bilder aus: Helmut Schmolz / Hubert Weckbach: Neckargartach in alten Fotografien 1880-1945, Jahrbuch Verlag Weinsberg, 1988

Autor: Peter Schaak

 

WIR SIND EINE GANZTAGESSCHULE

 

GESUNDHEITSPROFIL

Ernährung

  • Gemeinsames Frühstück durch BrotZeit

  • Teilnahme am Schulfruchtprogramm BW

  • Schülerfirmen Catering und Pausenbäcker
  • Projekt "Schüler kochen für Schüler"

  • AG "Gesund und schnell kochen"

  • Gemüse pflanzen im Schulgarten

  • Mineralwasser in der Grundschule

  • Ausbildung von Fitness-Coaches in der WRS

  • Grundschule "Das gesunde Boot", Beki

Sport

  • Schulsportmentoren ab Klasse 7

  • Fitness-Center

  • Schwimmunterricht in Klasse 4 und 5

  • Bewegte Pausenkiste

  • Kletterwand, Beachvolleyballfeld

AGs

  • Große Spiele Klasse 5-7 & Klasse 8-10

  • Fußball

  • Völkerball in der Grundschule

  • Offene Dürerhalle in der Mittagspause

 

BERUFSORIENTIERUNGSPROFIL

 

In Zusammenarbeit mit der Johannes-Häußler-Schule in Neckarsulm haben wir im Rahmen des Programmes "Pakt Zukunft" unser  Berufswahlcurriculum erstellt, das  für alle Klassen von der Grundschule bis zur Werkrealschule gültig ist. Ziel des Berufswahlcurriculums ist eine optimale Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf das spätere schulische bzw. berufliche Leben. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler von Anfang an auf dem schwierigen Weg der Berufsorientierung begleiten und sie beim Übergang ins Berufsleben bzw. auf weiterführende Schulen durch gezielte Planung und Vorbereitung unterstützen.

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Berufswahlcurriculum  - Grundschule / Werkrealschule

SCHULGESCHICHTE

Schule in Neckargartach, von 1938 bis heute (2003)

Autor: Peter Schaak

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Im Jahr der Eingemeindung Neckargartachs nach Heilbronn, 1938, gab es drei Schulhäuser mit zusammen 19 Klassenzimmern. Neben der alten Schule aus dem 19. Jhdt., direkt neben der Peterskirche (heute ev. Gemeindebüro), stand das zweistöckige „neue“ Schulhaus, das die Gemeinde Neckargartach 1882 für 22000 Mark errichtet hatte. 1909 war dann die heutige Leinbachschule dazu gekommen.

 

Der Weggang von Rektor Ernst Feucht im September 1938 mag als Beginn des letzten Wegstücks für die Schule vor dem Zweiten Weltkrieg gesehen werden.

 

In den folgenden Jahren wurde sie zunehmend durch die Kriegsereignisse beeinträchtigt. Ein durch Einberufungen zum Wehrdienst geschrumpftes Kollegium von 9 Lehrerinnen und Lehrern, unter der Leitung von Oberlehrer Karl Herrmann, musste mit seinen Schülerinnen und Schülern vielerlei Probleme und Belastungen ertragen: Auslagerung von Klassen nach Böckingen wegen fehlender Luftschutzeinrichtungen, Ernteeinsätze auf umliegenden Bauernhöfen (im Juli 1942 ernteten die Klassen 5 bis 7 10872 kg Erbsen auf dem Hipfelhof). 1944 kam es zur Beurlaubung der 8. Klasse und vorzeitiger Einweisung in Lehrstellen, schließlich durch Bombenangriffe zu Unterrichtskürzungen. Beim Einmarsch der Alliierten 1945 wurde das so genannte „neue“ Schulhaus zerstört.

 

Die Nachkriegsjahre brachten neue Sorgen auch für die Schule: Kohleknappheit bescherte zusätzliche Ferien und damit Unterrichtsausfall. Die Schülerzahlen stiegen durch den Zuzug von Flüchtlingen; Schulräume fehlten. Unter Rektor Wilhelm Wurster, der 1946 die Schulleitung übernommen hatte, wurde auch im Rathaus und im ev. Gemeindehaus unterrichtet.

 

Im Januar fasste der Heilbronner Gemeinderat den Beschluss, eine neue Schule für 1,6 Mill. DM zu bauen. Dies versprach eine deutliche Verbesserung der Situation. Am 22. Oktober 1956 übergab der Architekt Wilhelm Hagner den von Schülern gefertigten „goldenen Schlüssel“ an Oberbürgermeister Paul Meyle. Der ehemalige Neckargartacher Bürgermeister Jakob Haspel begrüßte das verspätete „Versöhnungsgeschenk des Bräutigams Heilbronn an die Braut Neckargartach“.